Wilhelm Röpke – Streiter für die Menschlichkeit

Nicht eingegrenzt vom Größten und dennoch eingeschlossen vom Kleinsten, das ist göttlich.“
Grabinschrift des hl. Ignatius von Loyola

Heute – am 12. Februar – begehen wir den Todestag eines großen Mannes: Wilhelm Röpke. Ein großer deutscher Ökonom und Sozialphilosoph, sowie Mitbegründer der Sozialen Marktwirtschaft. Leider ist der 1966 gestorbene Mann nicht so bekannt, wie es sein Werk verdient. Mit diesem Artikel sei versucht dem Abhilfe zu schaffen:
(Wenn nicht anders angegeben sind die Werke alle von Röpke selbst)

Kurze Biographie:
Wilhelm Röpke wurde am 10. Oktober 1899 in Schwarmstedt bei Hannover geboren. Er entstammt einer niedersächsischen Familie auf dem Land; sein Vater war, ebenso wie sein Großvater und Urgroßvater, Landarzt. Er wuchs in einem liberal bürgerlichen Umfeld auf. Auf seine Herkunft auf dem Land war er stets stolz; er war sogar der Auffassung man müsse eigentlich nicht das Aufwachen auf dem Land, sondern das Gegenteil – das Aufwachsen in der Stadt – als unnormal betrachten. Seine ländliche Herkunft mag erklären warum er gerade das kleine Dorf als Ideal betrachtet und sein Bemühen immer auf Dezentralisation gerichtet war. Von 1913 – 1917 besuchte er das humanistische Gymnasium in der Kleinstadt Stade an der Elbe. Später blickte er liebevoll auf seine Jugendzeit zurück.
Im Sommersemester 1917 begann er das Studium der Rechtswissenschaft in Göttingen. Später sollte er sich der Volkswirtschaftslehre zu wenden. Das Studium wurde unterbrochen als er im Herbst des selben Jahres zu Infanterie eingezogen wurde und im März 1918 an der Somme-Schlacht teilnahm und Arras verwundete wurde. Nach dieser kurzen Phase als Soldat setze er sein Studium bis 1922 in Göttingen, Tübingen und Marburg fort. Dort wechselte er endgültig nach einigen Semester zur Nationalökonomie. Bereits 1921 (mit 22) promovierte er mit Auszeichnung zum Dr. rer. pol. Nach nur einer kurzen Zeit als Assistent bei seinem Doktorvater Walter Troeltsch habilierter er im nächsten Jahr in Nationalökonomie. Das Thema seiner Habilitationsschrift war „Die Konjunktur. Ein systematischer Versuch zur Morphologie der Verkehrswirtschaft“ (Jena, 1922)
1924 wurde er als Dozent nach Jena berufen – als jüngster Professor im deutschsprachigen Raum. In den zwei Jahren zwischen Habilitation und Berufung war er jedoch nicht untätig gewesen. Er hatte sich ein Jahr beurlauben lassen, um in Berlin als Experte für Reparationsfragen im Auswärtigen Amt zu arbeiten.
In Jena wirkte er bis 1928. Mit einigen seiner Schülern blieb er jedoch bis zu seinem Lebensende in Kontakt. Seine Zeit als Jeaner Professor wurde unterbrochen von einem halbjährigen Aufenthalt in den USA als Visiting Professor für die Rockefeller Stiftung (Wintersemester 1926/ 27). Er widmete sich in dieser Zeit der amerikanischen Agrarprobleme. 1928 erhielt er in Graz sein erstes Ordinariat. Er bleibt dort aber nur das Wintersemester 1928/29, um nach Marburg – den Geburtsstätte seines akademischen Handelns – zurückzukehren.
Bereits früh war Röpke gegen den aufkommenden Nationalsozialismus tätig. Unter dem Pseudonym „Ulrich Unfried“ schrieb er gegen den Korporatismus einiger konservativ-revolutionärer. Unter seinem echten Namen warnte er zur Reichstagswahl 1930 vor der NSDAP; er verfasste Flugblätter, die sich an die niedersächsischen Bauern richteten. Als die Nazis leider doch 1933 an die Macht kamen wurde Röpke beurlaubt und später gänzlich in den Ruhestand versetzt.
Wie viele Wissenschaftler verließ er im Herbst 1933 Deutschland. Er folgte einem Ruf in die Türkei und half beim Aufbau des türkischen Universitätswesens. An der Universität Istanbul verfasste er 1937 sein bekanntestes Werk: „Die Lehre von der Wirtschaft.“ Im selben Jahr verließ er die Türkei Richtung Genf. Dort war er am Institut Univeritare de Hautes Etudes International bis zu seinem Tod als Professor für internationale Wirtschaftsfragen tätig. Mit einer nur dreistündigen Lehrverpflichtung blieb ihm viel Zeit ließ für seine sonstige wissenschaftliche Arbeit. Noch im Krieg veröffentlichte er seine populäre Triologie zu Gesellschaft und Wirtschaft: „Die Gesellschaftskrises der Gegenwart (1942), „Civitas Humana“ (1944) und „Internationale Ordnung“ (1945)Später folgten sie Aufsatzsammlung „Maß und Mitte“ (1950) und sein letztes Buch „Jenseits von Angebot und Nachfrage“ (1958), dass eine Summe seiner Überzeugungen darstellt. Bis zu seinem Tod folgten jedoch noch circa 250 Veröffentlichungen und zahlreiche Vortragsreisen. Nach dem Kriege half er mit bei der Aufrichtung der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland. Berufungen nach Tübingen und München lehnte er ab. Ihm wurde erst elf Jahre nach Ende des Krieges die Wiedereinsetzung in die vollen Rechte ausgesprochen. Obwohl er oft und lange nach Deutschland reiste, wohnte er weiterhin in Genf, wo seine Familie – seine Frau Eva und drei Kinder – Wurzeln geschlagen hatte. Zur Schweiz im Allgemeinen hatte er stets eine gute Beziehung; das beschauliche und dezentrale Alpenland galt ihm immer als Ideal seiner Ideen.
Im Januar 1966 besuchte er noch einmal die Stätten seiner Jugend und Kindheit. Am 12. Februar 1966 starb er schließlich in Genf an Herzversagen.

Sein Denken:
Der Ausgangspunkt von Röpke ist ein christlicher Humanismus. Er selbst nannte sein Programm einmal „liberalen Konservatismus.“1 Der Protestant erklärt dies auch zu Anfang seines Buches „Jenseits von Angebot und Nachfrage“ eindeutig:„weil ich ein bestimmtes Bild vom Menschen zu haben glaube, dass durch die geistige Erbmasse der antik-christlichen Überlieferung geformt ist, weil ich in ihm das Ebenbild Gottes sehe, weil mir die Überzeugung im Blut steckt, daß es eine grauenvolle Sünde, ihm zum Mittel zu erniedrigen (auch im Namen hochtönender Phrasen), und jede Seele etwas Unvergleichliches, Unvertauschbares und Unschätzbares ist, gegen das alles andere nichts ist, weil ich einem in diesen Überzeugungen wurzelnden Humanismus ergeben bin, für den der Mensch Kind und Ebenbild Gottes ist, nicht aber selber Gott, zu dem ihn die Hybris eines falschen, atheistischen Humanismus vergötzt – deshalb, so meine ich, stehe ich jede Art von Kollektivismus mit äußerstem Mißtrauen gegenüber.“2 Die Religion als Faktor im Denken ist nicht zu unterschätzen, da er den Atheismus immer im Kontext des Kollektivismus und Szientismus betrachtet. Zudem bringt er uns einen Gottesbeweis: „Es ist als hätten wir den Gottesbeweisen einen neuen und überzeugenden hinzufügen wollen: den indirekten Beweis aus den praktischen Folgen der angenommen Nichtexistenz Gottes.“3 Für ihn ist der Liberalismus eine dezidiert christliche Lehre: denn er ist wesentlich konstituiert durch die personale Würde, die aus der Schöpfung und der Inkarnation Gottes erwächst, das Naturrecht usw. Für Röpke ist der Liberalismus das „legitime Kind“4 des Christentums. Antike und Christentum sind „die eigentlichen Ahnen des Liberalismus.“5 Daher haben „nicht die Philosophen der Aufklärung … die Grundlagen geschaffen, sondern die … Griechen“ und später vom Christentum vollendet, dass die „revolutionäre Tat“ vollzog die „Menschen als Kinder Gottes aus der Umklammerung des Staates zu bösen und … den ‚espirit pharaonuque‘ des antiken Staates zu zertrümmern.“6 Daher sei sogar im Radikalisten der spätliberalen Kritiker“ immer noch viel von „der Glaubenskraft des Christentums.“7 Röpke erklärte daher: Das Maß der Wirtschaft ist der Mensch und das Maß des Menschen ist sein Verhältnis zu Gott.“8
Interessant in diesem Kontext ist die unterschwellige Islamkritik von Röpke. Er nennt den Kommunismus „Pseudo-Islam“ und „Islam des 20. Jahrhunderts“, Moskau „Mekka“ und die Sowjetunion „Arabien“9Röpke stellt zudem fest, dass die Katholische Soziallehre – speziell die Enzyklika „Quadragesimo Anno“ – seinem Programm im Wesentlichen entspräche.10 Den Protestanten Röpke verbindet mit der kirchlichen Lehre die Forderung nach Subsidiarität, Personalität und der Wunsch nach Proletarisierung und Dezentralisation.

Utilitaristisches Denken ist ihm fremd; seine Bejahung der Marktwirtschaft folgt aus der Überzeugung, dass mit der Marktwirtschaft die freie Gesellschaft steht und fällt; dass allein die Marktwirtschaft mit seinem Ideal vereinbar ist. Er geht sogar noch weiter und bekennt freimütig: „ Wir träten für diese Wirtschaftsordnung auch dann ein, wenn sie den Völkern ein Opfern an materiellen Wohlstand auferlegen, eine sozialistische aber eine Steigerung in sichere Ansicht stellen würden. Welch unverdientes Glück für uns, daß es genau umgekehrt ist.“11

Anders als Mises, der Liberalismus als „ angewandte Nationalökonomie“12 betrachtet, ist für Röpke Liberalismus auch und gerade ein Kulturideal. Daher spricht er vom Liberalismus immer „im doppelten“ Sinne: als „einer Idee, die die Grundlage des Wesens abendländischer Kultur schlechthin ausmacht und „einer geistigen, politischen und sozialen Bewegung.“13

Röpke ist entschieden gegen alle Arten des Ökonismus; der Mensch kann nicht berechnet werden. Ebenso wie Hayek ist er skeptisch bei allen Versuchen makroökonomischer Rechnung. Daher kritisiert er heftig Keynes und seinen von Statistiken gelenkten Homo economicus. Röpke betont immer wieder, dass Statistiken nur eine Art Gleichnis sind, aber nicht die Wirklichkeit selbst.

Trotz dieser gesellschaftlichen Differenz – denn den Homo economics lehnen die Österreicher ebenso ab – verbindet ihn viel mit de Österreichischen Schule: Röpke, der in früheren Tagen Etatist war, wurde durch Mises „Gemeinwirtschaft“ zum Liberalen gemacht. Zudem übersetzte seine Frau Hayeks „Weg zur Knechtschaft.“ Allgemein wurden die Ordoliberalen, zu denen Röpke zählt, von den Österreichern beeinflusst. Es gab jedoch, wie bereits gesehen, fundamentale Differenzen, die sich darin zeigten, dass Röpke, die von mit mitbegründete, Mont Pelerin Society verließ.

Wilhelm Röpke geht es ihm auch nicht bloß um Ökonomie. Daher finden wir selbst in seinem Buch über die Volkswirtschaftslehre (Die Lehre von der Wirtschaft) heftige Appelle für das Jenseits von Angebot und Nachfrage, für die moralischen Bedingungen. Eindeutig verwirft er daher einen strikten Laissez-faire Liberalismus, der die „Marktwirtschaft als einen in sich selbst ruhenden, an keinerlei soziologisch-moralische Voraussetzungen gebundenen Kosmos, einen ‚ordre naturel‘ darstelle.“14 Die Marktwirtschaft lebt von Bedingungen die sich selbst nicht schaffen, von den Dingen Jenseits von Angebot und Nachfrage. Daher ist das Eintreten für die Marktwirtschaft allein nicht genug. Zustimmend stellte Ludwig Erhard fest: „Ich habe bereits der geistigen Übereinstimmung mit Röpke Ausdruck gegeben, wenn ich darauf verwies, dass ein Bekenntnis zur Marktwirtschaft allein noch keine vollgültige Aussage ist, das heißt wenn nur die Technik des Systems anerkannt wird, die Frage aber nach der Gesinnung und dem moralischen Gehalt offen bleibt.“15. Insofern spricht Röpke von einem dritten Weg zwischen Kollektivismus und Laissez-faire. Er meint damit nicht (!) einen dritten Weg zwischen Marktwirtschaft und Sozialismus16. Ausdrücklich verdammt er die zunehmende Unterhöhlung der Marktwirtschaft durch Interventionen, sie soweit geht dass wir in einem „Mischmasch-System leben“ „indem es mitunter schwer ist die marktwirtschaftliche Kernmasse zu erkennen.“17 Röpke freilich ist natürlich nicht jede Intervention. In Ausnahmen sollte der Staat eingreifen. Aber die Interventionen müssen „marktkonform“ sein. Diese Theorie, die sich gerade vom gemeinen Interventionismus abhebt, nannte sein Freund und Kollege Alexander Rüstow „liberalen Interventionismus.“
Wenn Röpke – und übrigens auch Rüstow – Laissez-faire kritisieren, dann geht es eher um ein gesellschaftliches Programm: insofern ist Röpke sowohl gegen den relativistischen Marxismus wie gegen die relativistische Lehre manch Liberaler (z.B. Vince Ebert, der fälschlicherweise meint in der Sinnlosigkeit liege Freiheit) und den vermeintlichen Rationalismus beider. Daher ist auch Kommunismus ist nicht bloß eine wissenschaftliche Lehre. Denn „wenn wir in diese unbegrenzten Möglichkeiten des Menschen als geistig-moralisches Wesen selber und die menschliche Gesellschaft und Wirtschaft einbeziehen, so sind wir bereits mitten drin im Kommunismus.“18
Röpke sieht daher das Ringen um die Marktwirtschaft immer in einem Ringen im Kultur und Gesellschaft. Insofern kann Laissez-faire nicht gelten, da die gesellschaftlichen Bedingungen stimmen müssen. Denn eine „befriedigende Marktwirtschaft entsteht nämlich nicht dadurch, daß wir geflissentlich nichts tun. Sie ist vielmehr ein kunstvolles Gebilde und ein Artefakt der Zivilisation.“19 Man kann daher nicht einfach nichts tun, sondern muss handeln um die gesellschaftlichen Voraussetzung aufrecht zu erhalten, denn auch in unseren Tagen bemerkte Paul Kirchhof, dass eine Wirtschaft ohne Vertrauen unmöglich ist.
Für Röpke ist der Kollektivismus ebenso unannehmbar, wie die gigantische Großstadt aus Stahl ohne Grün. Die Eintönigkeit, Farbenlosigkeit und der Rymthus der „wöchentlichen Zahlungstage“20 und die geistige Leere sind ebenso abstoßend wie der Kollektivismus, wobei das eine zum andren führt. Auch wenn er in die These von der Überbevölkerung irrt, trifft er auch die Wahrheit mit seinem Reden von der Massengesellschaft: Konformität, Aufeinander hocken, Quantität vor Qualität – die Großbetriebe In dieser Analyse ist er wesentlich von dem spanischen Philosophen Jóse Ortega y Gassetz („Der Aufstand der Massen“) geprägt. Dieser stellte fest, dass „Masse“ kein quantitativer Begriff im Sinne vieler Menschen sei, sondern ein qualitativer, denn „Masse bezeichnet keine gesellschaftliche Klasse, sondern eine Menschenklasse oder -art.“21 Daher ist Röpkes Kritik an der Massendemokratie keine Ablehnung direkt demokratischer Elemente, sondern ein Plädoyer gegen die jakonische Demokratie, d.h. der Demokratie eines Rousseau, der die unregulierte Entscheidung des Volkes, nicht die Bindung der Demokratie an das Recht, predigt. Mit Massendemokratie meint Röpke aber auch Populismus, denn „Demagogie … mach[t] die Politik … zur Technik, das Geld der anderen der eigenen Gruppe zuzuleiten.“22 Insofern ist hier eine Quelle des starken Lobbyismus in unserer Zeit.

Ein Massenmensch ist nicht bloß ein vermasster Proletarier, sondern auch jemand dem die Werte abhanden gekommen sind, durch einen falschen relativistischen Liberalismus. Röpkes unbedingte Forderung ist daher Entproletarisierung, also aus Arbeitern „verbürgerlichte“23 Menschen zu machen. Entproletarisierung heißt, wie Röpke und das katholische Lehramt lehren, dass die Proletarier aufhören solche zu sein; und Proletariertum ist wesentlich durch die Eigentumslosigkeit gekennzeichnet. Daher müsse man den Arbeitern Eigentum geben: indem man Selbstständige werden, eigenen Grund und Boden erwerben, Miteigentümer, Aktionäre und Eigentümer von z.B. staatlichen Wohnung werden24 (eben dies forderten Thatcher25 und Ludwig Erhard26). Röpke ist sich aber im klaren, dass es keine „bloße Frage des materiellen Lebensstandards“ ist; die Not des Proletariats besteht nicht in zu niedrigen Löhnen oder in zu langer Arbeitszeit.27 Es geht um ein Gesellschaftsmodell, dass er die natürliche Ordnung nennt. In ihm finden wir das kleine Haus und den beschaulichen Garten.28 Wir finden die „auf der monogamen Ehe beruhende Familie“29, Mittelstand, eine gesunde Landwirtschaft, den mit der Natur verbundenen Menschen und „echte Gemeinschaft“, die sich nicht den Klassenkampf zum Vorbild nimmt, sondern die Familie. Als Inkarnation seiner Ideen nannte er ein kleines 3000 Seelen Dorf in der Schweiz mit Landwirtschaft, Handwerk und mittelständischer Wirtschaft.30 Als „äußerste[s] Maxium“ für eine Stadt sieht Röpke 50 – 60.000 Einwohner.31 Insofern stellt er fest: „Effektivbörsen, Zins oder freie Devisenmärkte sind keine Endzwecke. … Man kann sich sehr wohl eine liberale Gesellschaft vorstellen, die im wesentlichen aus selbstgenügsamen Bauern besteht und weder Effektivbörsen noch Banken … kennt und möglicherweise wäre das die beste von allen.“32

Zentral für Röpkes Denken ist die Gesellschaftskrises der Gegenwart. Sie besteht in ihren wesentlichen darin, dass starkes Bevölkerungswachstum, Szientismus, Proletariatisierung und Entnaturalisierung den Massenmenschen geschaffen haben. Die Individuen „gehen in der Masse unter.“33 Der entwurzelte Mensch sucht Schutz in der Masse: alles einheitlich, ohne Individualität und Vielfalt – die „gegenseitige Topfguckerei ist die tägliche Regel.“34 Seichte Romane, inhaltloses Fernsehen (bzw. zu dieser Zeit Kino), purer Konsumismus als Flucht vor der geistigen Leere, sexuelle Ausschweifungen – all das sind der Versuch, der innere Schrei des Herzens, die „nicht zu beschwichtigenden metaphysischen Bedürfnisse“35 zu befrieden. Der Mensch ist eben nicht bloß Materie; zustimmend zitiert Röpke daher Herder: „Der Mensch ist ein Mittelgeschöpf.“36 Darum heißt Relativismus letztlich Diktatur und Unfreiheit – und auch Unglück.

Das Zerbrechen der echten natürlichen Ordnung führt zu einem falschen Zusammenrücken des Massenmenschen. Zunehmend fordert die Bürokratie und den Staat. Denn der intensivste Wunsch der geistig Unglücklichen sind „Sicherheit und Stabilität.“37 Um das zu erreichen wird der Staat um Hilfe gebeten; an die Stelle der früheren persönlichen Hilfe tritt „mechanisch-anonyme Kollektivfürsorge.“38 Die Massengesellschaft endet letztlich im Kollektivismus. Im kollektivistischen Staat erreicht die Vermassung „ihren unüberbietbaren Höhepunkt.“39

Die Ursache des Ganzen liegt in den Fehlern des „alten“ Liberalismus: Relativismus, Strömen in die Städte, große Betriebe, Szientismus, Utilitarismus usw. Für Röpke ist das Scheitern des Liberalismus nicht die Krise von 1927 wie oft behauptet, sondern das Versagen vor dem Kollektivismus. Die alte stolze Lehre des Liberalismus versagt kollektiv in ganz Europa: in Russland gegenüber dem Kommunismus, in West- und Südeuropa gegenüber dem Faschismus und in England vor dem Wohlfahrtstaat und dem Keynesianismus.

Diese Fehler des alten Liberalismus schafft der neue Liberalismus (Neoliberalismus) aus der Welt, in der ihm ein Programm der Dezentralisierung, Entproletarisierung, Antimonopolisierung und Erneuerung der geistigen Grundlagen des Westens vorstellt. Immer wieder freilich betont Röpke, dass „ein solches Programm Bejahung der Marktwirtschaft [bedeutet], unter gleichzeitiger Ablehnung eines entarteten Liberalismus.“40 Geirrt hat das alte Liberalismus nicht in seinem Plädoyer für die Marktwirtschaft, sondern in seiner gesellschaftlichen Lehre: Szientismus, Determinismus, „Kult des Kolossalen“, Fortschritsgläubig usw. Für Röpke ist das bedingt durch ein ein historischen Zusammenkommen verschiedener Faktoren, die keine Generalanklage gegen den Liberalismus oder die Marktwirtschaft sein kann. Daher plädiert er dafür den Begriff „Kapitalismus“ für diese „historische Form der Marktwirtschaft, besser noch der historischen Gesamtkombination, in der sie im 19. und 20 Jahrhundert austritt“ zu verwenden.41 Daher trägt der Liberalismus / Marktwirtschaft nicht die Hauptschuld für die negativen Folgen des 19. Jahrhundert, die in Vermassung, Proletarisierung, Anonymisierung und Entnaturalisierung zu suchen sind. In dieser Analyse gleicht Röpke im wesentlichen Ortega, der der Auffassung ist, dass das liberale 19. Jhdt. Zwangsweise den „Massenmensch“ hervorbrachte. Ortegas Rezept sieht freilich etwas anders aus: seine Forderung ist ein europäischer Staat, der sich dann wieder auf seine Werte besinnt und dadurch den Massenmensch entproletarisiert im geistigen Sinne.

Röpke sieht in der Auseinandersetzung von Dezentralismus und Zentralismus die politische Grundfrage. Er schlug vor die vielen Begriffe (Sozialismus, Reaktion, Demokratie usw.) für ein Jahr ruhen zu lassen, damit jeder klar sagen muss was er will.42 Er wäre „eine gute Lösung“ sich entweder als Zentrist oder Dezentrist darzustellen.43 In diesen beiden Begriffen prallt alles aufeinander: Hybris, Rationalismus, Szientismus, Ökonomismus, Technokratentum, Sozialismus, Massendemokratie jakobinscher Art auf der einen und Föderalismus, Marktwirtschaft, Familie und Recht auf der anderen. Daher ist Röpke der Auffassung, dass das „Prinzip der politischen Dezentralisierung bereits das Programm des Liberalismus“44 enthält. Er geht sogar noch weiter und sagt der „gesunde Staat [ist] … zu gleich dezentralistisch.“45 Der Dezentralismus freilich begrenzt „zugleich den Staat selbst .. und [stellt] ihm das Eigenrecht [der] unverletztlichen Freiheitssphäre entgegen.“46

In dieser Hinsicht ist das Zitat oben zu sehen, das Röpke einmal selbst anführt: „eingeschlossen vom Kleinsten, das ist göttlich.“ Man könnte auch sagen: das ist liberal. Es sei hier nochmals betont, dass es kein Zufall ist, dass das Zitat von einem katholischen Heiligen kommt: Röpkes Programm ist im wesentlichen identisch mit dem Programm der Katholischen Soziallehre.

Die Familie spielt im politischen Denken Röpkes eine große Rolle. Wie die anderen Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft ist er nicht bereit sich den Tendenzen hinzugeben, die die Familie auflösen wollen. Erhard stellte schon dem Argument der „Lebenswirklichkeit“ (freilich in Bezug auf die Deutschlandfrage) entgegen, „auch Unrecht ist eine Realität, und doch wird man alles daran setzen müssen, es zu beseitigen.“47 Ebenso ist Röpke nicht bereit sich dem hinzugeben. Entschlossen bekennt er daher, „daß wir keinen Grund haben, vor dem Zerfall der Familie und ihrer Solidarität einfach die Waffen zu strecken.“48 Röpkes Ideal ist ohne die zentrale Stellung der Familie gar nicht zu denken. Mit ihr steht und fällt das gesamte Programm. Für ihn resultiertieren auch die starken Bildungsstreitigkeiten zwischen den verschiedenen Formen der Pädagogik aus der mangelnden Rolle der Familie und der Proletarisierung.49

Auf Grund dieser grundsätzlichen gesellschaftlichen und philosophischen Überlegungen wird man Wilhelm Röpke nicht gerecht, wenn man ihn allein als Ökonomen betrachtet. Er ist in gleicher Weise Sozialphilosoph. Jedoch hütet ihn sein Beruf davor einem anti-ökonomischen Romantismus, wie man ihn bei vielen Sozialphilosohen antrifft, die sich Luftschlösser bauen.

Eins dieser Luftschlösser ist die Idee des Sozialstaates: mit immer mehr Ausgaben Gerechtigkeit schaffen. Er bejaht natürlich ein Minimum an Hilfe für die Bedürftigen, aber vereint strikt einen Wohlfahrtstaat; dieser ist die tiefste Verletzung seiner Prinzipien. Dem vermeintlichen sozialen Fortschritt, d.h. einer Ausweitung sozialer Leistungen, stellt er seine liberale Ideale entgegen: „Man vergißt aber, das wir, wenn wir es mit der Achtung vor dem Menschen ernst meinen, doch umgekehrt den Fortschritt vernünftigerweise daran messen sollten, inwieweit wir heute damit rechnen können, daß die breiten Massen des Volkes aus eigener Kraft und Verantwortung durch Sparen und Versicherung und durch vielfältige Formen freiwilliger Gruppenhilfe des Problems der Lebensvorsorge lösen. Nur das ist schließlich freier und und mündiger Bürger würdig.“50 Der Wohlfahrtstaat ist zentralistisch, bevormundet, zerstört die Entproletarisierung indem er die Selbstversorgung unmöglich macht und befeuert die Inflation. Soziale Sicherheit dürfe nicht soweit gehen die Freiheit einzuschränken. Auch die oft postulierte „Freiheit von Not“, sei „praktisch von Zwang untrennbar“ und in erst in Gefängnissen in „vollkommener Weise“ hergestellt.51 Wobei auch hier wieder Ludwig Erhard zu zitieren ist mit dem Satz: „soziale Sicherheit ist nicht gleichbedeutend mit Sozialversicherung für alle.“52

Röpke geht, wie Ludwig Erhard auch sogar, „daß die obligatorische Krankenversicherung auf die Schichten beschränkt wird, für die das Risiko eine ernsthafte Last bedeutet und die zu einer freiwilligen Versicherung schwer zu bewegen.“53 Sein Ideal der Gesundheitsversorgung ist wieder die Schweiz: „Begünstigung jener bunten Formen dezentralisierter Krankenkasse … [und] allgemeine Einführung einer fühlbaren Selbstbeteiligung, der ohne Schwierigkeit aller Härten des Einzelfalls genommen werden können.“54

Darüber hinaus stellt Röpke etwas bemerkenswertes fest: die Verfechter des Wohlfahrtstaates werden ihren Gegnern Ökonomismus vor. Sie würden alles nur unter ökonomischen Gesichtspunkten sehen. Das Gegenteil ist jedoch richtig, denn „Caritas, Ehrenamtlichkeit, Freigebigkeit, beschauliches Gespräch, Otium cum dignitate und alles, was Burke […] »unbought graces of life« zusammenfasst – es erstickt nunmehr unter dem würgenden Griff des Staates. Alles wird jetzt – eine paradoxe Folge des Wohlfahrtstaates – kommerzialisiert.“55

Seine Antwort auf die Frage nach dem idealen Sozialstaat ist klar, er fragt „ob nicht allen besser damit gedient wäre, wenn der Wohlfahrtstaat auf das unerläßliche Minimum abgebaut und das so ersparte Geld nicht den nichtstaatlichen Formen der Vorsorge überlassen würde.“56 Die entproletarisierte Gesellschaft die Röpke und Erhard ersehen braucht kaum Sozialleistungen. Für Röpke jedenfalls ist der Wohlfahrtstaat nur eine „Prothese einer durch Proletarisierung verkrüppelten Gesellschaft.“57 Für ihn ist Egalitarismus unvereinbar mit der Marktwirtschaft. Weiterhin stellte er fest, „daß eine radikale Politik der ‚Gleichheit der Ausgangspunkte‘, die praktisch auf eine Abschaffung der Marktwirtschaft hinauslaufen würde.“58 Das Eigentumsrecht kann nicht erhalten sein, wenn man sein Eigentum nicht auch vererben kann.

In gleicher Härte kritisiert Röpke die Gewerkschaften als Kartelle und Mitverantwortliche der Inflation. Da Lohnelastizität notwendig ist für die Marktwirtschaft59 und die Gewerkschaften dagegen sind, gehören sie zu den Hauptfeinden der Marktwirtschaft – was sind historisch auch darin ausdrückt, dass in den Gründerzeiten unserer Republik die Gewerkschaft mit Generalstreik gegen Erhards Soziale Marktwirtschaft drohten. Das Monopol der Gewerkschaften „überragt alle anderen an Gefährlichkeit“60 stellt der Niedersachse fest. Was das oft von linker Seite geforderte „Recht auf Arbeit“ angeht, so dreht Röpke den Spieß um, und stellt fest, „das ‚Recht auf Arbeit‘ eine neuen Sinn erhalten hat und nunmehr bedeutet, daß der Arbeiter in seiner Stelle vor der Monopolmacht der Gewerkschaft zu schützen ist.“61 Ebenso verurteilte er Kollektivverträge als monopolitisch und mittelstandsfeindlich.62 In diesem Kontext kritisiert er auch die Lohnpolitik. Sie sei inflationistisch und auch die These man müsse die Löhne im Rahmen der Produktivität erhöhen ist falsch. Den Produktivitätsfortschritt sollte man „nur zum Teil in eine Lohnerhöhung, zum anderen Teile aber in eine Preissenkung oder eine in eine Steigerung der Gewinne de die Produktivitätssteigerung ermöglichenden Kapitals umsetzen.“63 Vor allem aber soll die Lohnpolitik wirklich Angebot und Nachfrage folgen und nicht statistisch korporatistischen Prinzipien. Darin ist er sich einig mit Ludwig Erhard, der in der stetigen Preissenkung einen wesentlichen Teil der Sozialität des Marktes sah.

Das bringt uns zur Inflation: kaum etwas kritisiert Röpke leidenschaftlicher. Ebenso wie Erhard halten sie Inflation schon fast für Sünde.64 Das macht Röpke zum strikten Gegner des Keynesianismus. Die Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft sahen ihn in einer Reihe mit den kollektivistischen Ideologien. Röpke hält immer wieder Keynes Kurzfristigkeit, einen Wahn nach Wachstum und Vollbeschäftigung auf Gunsten höherer Werte vor. Ebenso verurteilt er alle Thesen, die die Inflation rechtfertigen wollen. Denn die „Inflation ist so alt wie die Mach der Regierung über das Geld, und ebenso alt sind Theorien und Ideologien, die sie, wenn nicht immer rechtfertigen, noch entschuldigen wollen.“65 Daher hatte Röpke große Sympathie für einen Goldstandard. Nicht nur weil Gold beständiger ist gegen die Inflation, sondern auch weil der überzeugte Freihändler Röpke darin dass „die ganze Welt zu einer einheitlichen Zahlungsgemeinschaft machte und jedes Mißtrauen … der monetären Grundalge internationalen Güter- und Kapitalverkehrs … vertrieb.“66 Auch hier stellte er wieder die Beziehung von Wirtschaft und Gesellschaft fest, denn „wer liberal gesinnt ist und den Gesetzen der Wirtschaft mehr traut als der Willkür der Regierungen wird zur gebunden Währung neigen.“67 Für Röpke ist der Übergang von Gold- zu Papiergeld ein wichtiger Programmpunkt kollektivistischer Wirtschaft.68 Freilich stellte er fest, dass nach dem Ende der Goldwährung die „Unabhängigkeit der Zentralbank … nun um so zäher verteidigt werden muß.“69

Vielfalt in Einheit ist sein Motto. Daher tritt er auch für die Integration Europas ein. Aber nicht für eine zentralistische, sondern für ein dezentrales Europa. Für Röpke ist Dezentrismus „ein wesentliches Stück des europäischen Geistes.“ Zentralismus ist ein „tückischer Verrat“70 an der europäischen Identität. Für Röpke heißt Europäer sein somit Dezentralist sein. Ebenso wie der Kommunismus unamerikanisch ist, so ist er Zentralismus uneuropäisch. Zudem ist ein „kontinentaler Wirtschaftsnationalismus und Wirtschaftsdirigismus … kein Fortschritt gegenüber einem nationalen Wirtschaftsnationalismus und Wirtschaftsdirigismus.“71 Europa heißt Dezentralität! Man kann sogar soweit gehen zu sagen, dass Röpke die Auseinandersetzung zwischen Kommunismus und Liberalismus als eine Art Kampf der Kulturen interpretiert. Bei der Frage um die Marktwirtschaft geht es um die europäische Kultur; Kollektivismus ist der Untergang des Abendlandes. Wer überzeugter Europäer und Abendländer ist – wie Röpke – muss daher ein Antikommunist sein. Liebäugeln mit dem Kollektivmus ist ein „Einbruch asiatischer Gesinnung.“72 Daher resümierte Michael von Prollius: „Letztlich bindet Röpke den Kampf zwischen Liberalismus und Kollektivismus in weltgeschichtliche Dimensionen ein: In einer Art „Clash of Cultures“ stehen sich der christlich-abendländische Westen mit der Marktwirtschaft und der feudal-zentralistische Osten mit dem Sozialismus gegenüber.“73

Letztlich geht es Röpke immer um ein Ideal: Menschlichkeit. Sein ganzes Streben ist darauf ausgerichtet. In diesem Prinzip findet seine Weltanschauung Ausgangspunkt und Ziel. Wenn er die Marktwirtschaft fordert, dann weil er weiß dass sie als einzige mit der Menschlichkeit zu vereinbaren ist. Wenn der die Kolosalstadt mit gigantischen Hochhäusern ohne Grün kritisiert und für das kleine und dezentrale eintritt, dann deshalb weil er weiß dass das dem Menschen gemäß ist. Wenn er für einen schlanken – aber starken Staat – und Autonomie für die Menschen vor ihm eintritt, dann hat das seine Begründung in der Menschlichkeit. Wenn er das Masseneigentum fordert und gegen den Monopolismus zu Felde zieht, dann weil er um die negativen moralischen Konsequenzen des letzten weiß. Wenn er für das Masseneigentum eintritt, dann deshalb weil er weiß dass darin die wahre Gerechtigkeit nicht, liegt im sozialen Ressentiment, nicht im Klassenkampf, sondern im Verbundensein in der Unterschiedlichkeit, aber doch geeint als Teil der menschlichen Familie.

Sein Erbe für heute:
Man kann froh sein, dass Röpke nicht die heutigen Zustände erlebt hat. Sah er schon in der Welt des 20. Jahrhundert Perversion und Krises, so würde er wohl an der heutigen wortwörtlich krank. Die Analysen von Röpke – moralische Voraussetzungen der Marktwirtschaft, Zentralismus, Massengesellschaft – sind aktueller denn je. Röpke bietet uns einen Schatz, aus dem wir schöpfen können. Auch wenn wir einige Dinge anpassen müssen an die Probleme unserer Zeit bleiben seine Grundprinzipien richtig und wahr, denn sie sind ewig und nicht zeitlich. Das beste was wir „Erben“ tun können ist seine Botschaft zu verbreiten. Zu wenige Menschen wissen wer Röpke war und was sein Werk ist. Die wenigsten wissen überhaupt was Soziale Marktwirtschaft wirklich ist. Ein Blick in die Werke der Grundväter hilft. Vor allem aber hilft es Röpke zu lesen. Ein Blick in seine Schriften lohnt sich. Immer wieder geben sie Erkenntnis und Bestätigung – aber vor allem regen sie an zum Denken über unsere tieferen Grundprinzipien.

1 Civitas Humana, S. 18
2 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 17
3 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 21
4 Maß und Mitte, S. 18
5 Maß und Mitte, S. 17
6 Maß und Mitte, S. 16
7 Maß und Mitte, S. 19
8 Laudatio zur Verleihung der Willibald-Pirkheimer-Medaille 1962 (in: Wort und Wirkung, S. 355)
9 Maß und Mitte, S. 39f.
10 Civitas Humana, S. 18
11Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 18
12 Ludwig von Mises – Liberalismus, S. 170
13 Maß und Mitte, S. 15
14 Civitas Humana, S. 112

15 Röpke zum Gedächtnis, Rede vor der Universität Marburg, 17. Juni 1967

16 Civitas Humana, S. 38
17 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 50
18 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 24
19 Civitas Humana, S. 75
20 Civitas Humana, S. 254
21 Jóse Ortega y Gasset – Der Aufstand der Massen, S. 113
22 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 32
23 Civitas Humana, S. 86
24 Civitas Humana, S. 284
25 Margaret Thatcher – Speech to Conservative Party Conference 10. Okt. 1986
26 Ludwig Erhard – Wohlstand für alle, S. 407
27 Civitas Humana, S. 251
28 Maß und Mitte, S. 153
29 Civitas Humana, S. 244
30 Civitas Humana, S. 80
31 Civitas Humana, S. 287
32 Maß und Mitte, S. 29
33 John Stuart Mill – Über die Freiheit (zitiert gemäß: Civitas Humana, S. 242)
34 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 60
35 Civitas Humana, S. 224
36 Civitas Humana, S. 101
37 Civitas Humana, S. 255
38 Civitas Humana, S. 250
39 Civitas Humana, S. 250
40 Civitas Humana, S. 18
41 Civitas Humana, S. 41
42 Maß und Mitte, S. 9
43 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 312
44 Civitas Humana, S. 179
45 Civitas Humana, S. 178
46 Civitas Humana, S. 179
47 Ludwig Erhard – Wohlstand für alle, S. 387
48 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 215
49 Civitas Humana, S. 246f.
50 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 214
51 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 234f.
52 Ludwig Erhard – Wohlstand für alle, S. 301
53 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 222
54 ebenda
55 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 231
56 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 228
57 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 214
58 Maß und Mitte, S. 69
59 Civitas Humana, S. 86
60 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 47
61 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 325
62 Die Lehre von der Wirtschaft, S. 292 und Maß und Mitte, S. 192
63 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 276

64 Diesen ethischen Aspekt hat Prof. Hülsman in „Ethik der Geldproduktion“ zu Ende gedacht und mit einer österreichischen Analyse versehen, die Röpke u.a. in dieser vollen Form fehlt.

65 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 261
66 Die Lehre von der Wirtschaft, S. 74
67 Die Lehre von der Wirtschaft,S. 136f.
68 Civitas Humana, S. 66
69 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 309
70 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 330
71 Jenseits von Angebot und Nachfrage, S. 330
72 Civitas Humana, S. 172
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