Käuflicher Sex: Analyse des Prostitutionsgesetzes

I. Ist das Gesetz gescheitert?
II. Was ist zu tun?
III. Sexuelle Ethik

2002 trat das deutsche Prostitutionsgesetz  in Kraft. Die damalige rot-grüne Regierung glaubte, damit die Prostituierten zu schützen; ihnen zu einem selbstbestimmten, freien und sicheren Arbeitsleben zu verhelfen. 11 Jahre später ist es zu einer Debatte um Erfolg oder Misserfolg des Gesetzes gekommen. Mitauslöser war der „Appell gegen Prostitution“ der feministischen Zeitschrift EMMA, den auch Prominente, u. Ranga Yogeshwar, unterschrieben haben.

I. Ist das Gesetz gescheitert?
Seinerzeit wurde das Gesetz als Befreiungsschlag und Ausdruck der sexuellen Revolution gefeiert. Endlich könne man die reaktionäre Moral abwerfen und durch die Abschaffung der Illegalität das ältesten Gewerbe der Welt zu einer besseren Arbeitssituation machen. So wurde es den Sexarbeiterinnen ermöglicht sich bei einer Sozialversicherung zu versichern oder ihren Lohn einzuklagen. Diese Maßnahmen sollten zugleich die gesellschaftliche Ächtung des Berufes beseitigen oder wenigstens reduzieren. Ziel war aus Prostituierten normale Arbeitnehmerinnen zu machen.
Fraglich ist, ob Sexarbeiterinnen überhaupt solche Mechanismen nutzen wollen. Die Möglichkeit den Lohn einzuklagen geht gänzlich an der Realität vorbei, denn Vorkasse ist die Regel. Ob aber aus Prostituierten einfach sozialversicherte Steuerzahler gemacht werden können, oder diese das überhaupt wünschen, ist höchst fraglich.
Die Idee Prostituierte in normale Arbeitnehmer zu verwandeln, indem man die Möglichkeit sozialversicherter Beschäftigung schafft, ist, auf jeden Fall, gründlich gescheitert. Nur 44 Prostituierte sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Wie viele Prostituierte es insgesamt gibt ist unklar. Mal ist von 400.0001, mal von 200.0002 oder sogar von einer Millionen die Rede. Jeder, der seriös sein will, muss gestehen, dass er die Zahl nicht kennt und gar nicht kennen kann.
Selbst wenn wir davon ausgehen, dass viele Prostituierte selbstständig oder als Masseurinnen oder Tänzerinnen gemeldet sind, insofern nicht völlig ohne Sozialversicherung dastehen, so ist dieser Punkt im Gesetz trotzdem eine Nullnummer. Weder wurde dadurch die soziale Ächtung des Berufes bekämpft – „sondern die Strukturen ihrer Ausbeutung“3 gefördert, denn Bordelle wurden legalisiert – noch soziale Sicherheit erreicht, weil versichert sind sie als Tänzerin oder als Selbstständige sowieso; die wenigsten haben freilich einen Arbeitsvertrag bei einem Bordell. Das einzige was vielleicht geholfen war die Legalisierung, aber nicht die Idee der sozialversicherten Sexarbeiterin. Das Scheitern dieser Idee hat auch eine Untersuchung der Bundesregierung aus dem Jahr 2007 festgestellt.
Wie bereits gesagt, wurde der Betrieb von Bordellen legal. Jeder kann nun als „Sexunternehmer“ tätig werden. Der Markt boomt. Riesige Bordelle, wie das „Paradise“ (dessen Besitzer zu Gast bei Günter Jauch war) mit mehreren Etagen und 5.000m² Fläche wären ohne eine Legalisierung der Prostitution undenkbar. Dabei werden die Riesenbauten absichtlich nahe der deutschen Grenzen platziert, um die unterschiedliche Gesetzgebung in Europa auszunutzen und so Kunden aus dem Ausland zugewinnen. Die Legalität hat somit einen großen Markt geschaffen, indem Bordellbetreiber viel Geld machen können; ihr Geschäft wurde mitlegalisiert und diese Möglichkeit nutzen sie natürlich stark aus. Wie dagegen die Gewinne und Möglichkeiten der Arbeitnehmerinnen ausfallen, ist fraglich.
Schwer bedenklich sind auch die neuen Rechte der Bordellbesitzer. Das eingeschränkte Weisungs- oder Direktionsrecht, erlaubt ihnen den Frauen vorzuschreiben „wie lange sie arbeiten, dass sie auf Kondome verzichten oder ständig nackt herumlaufen müssen.“4 Damit hat der Staat legal den Betreibern Macht in die Hand gegeben, die sie, in Folge der Illegalität, gar nicht besaßen, ohne sich strafbar zu machen.
Viel wichtiger als konkrete Gesetze sind die kulturellen Einflüsse. Im Englischen ist der Spruch: „Politics is downstream from culture“ bekannt. Er drückt genau das aus. Die Kultur beeinflusst die Politik und aber auch umgekehrt. Gesetze können auch ein Klima schaffen. Die Legalisierung der Prostitution hat dazu beigebrachten das älteste Gewerbe der Welt für eines unter vielen zu halten. Wenn es legal ist, kann es so schlimm ja nicht sein, ist die Devise. Die Hemmschwelle sich als „Käufer“ oder „Verkäufer“ zu beteiligen ist dadurch niedriger.
Dieser Trend zeigt sich u.a in sogenannten „Flat Rate Bordellen.“ Nach Zahlung einer feststehenden Summe, eben einer Flat Rate, ist es dem Kunden erlaubt sich solange er will mit allen Frauen zu vergnügen. Man verzeihe den Vergleich, weil es hier um Menschen geht, aber das Prinzip ist im Grunde wie bei „All you can eat.“ Auf die entsprechende sprachliche Umstellung des Satzes sei hier verzichtet.
Dieses Geschäftsmodell zeigt nicht nur die Verdinglichung der Frauen – die sowieso gegeben ist – sondern auch, dass das Gesetz von Freien wie Betreibern gern genutzt wird. Wobei auch fraglich ist, wie lange eine Frau arbeiten muss, um, bei einer Flat Rate von 20/ 30€, genug Lohn zu verdienen. Die Betreiber freilich nutzen die „Preis-Absatz-Funktion“ (Gut billiger → mehr Güter verkaufen → mehr Gewinn), während die Freier sich preiswert vergnügen können. Das war aber nicht Absicht des Gesetzes; es sollte den Prostituierten helfen und nicht Freiern und Betreibern.
Was Menschenhandel und Zwangsprostitution angeht, so zeigt sich ein differenziertes Bild. So ergab zwar eine Kleine Anfrage von Volker Beck5, dass die Zahl der Opfer laut BKA von Zwangsprostitution zurückgegangen sei (48% im Vergleich zu 2003, und 31% zu 2001), gleichzeitig gibt die selbe Einrichtung an, die Zahl der Ermittlungsverfahren steige fortlaufend.6 Nur 18% der Tatverdächtigen könnten überhaupt in Deutschland verurteilt werden.
A priori freilich kann man natürlich einen Zusammenhang feststellen. Die Legalisierung bietet einen Deckmantel für Zwangsprostitution. Man kann daher frei operieren und immer die Ausrede verwenden, die Frauen würden in Wahrheit freiwillig arbeiten. Mit dem nötigen Zwang wird die Frau keine Aussage, die aber zwingend notwendig ist, machen. Dies ist um so mehr der Fall, als dass Legalisierung und EU Erweiterung viele Frauen aus Osteuropa nach Deutschland geführt haben. Für diese entwurzelten Frauen, die oft die Sprache nicht sprechen, sowie Strafe und Abschiebung fürchten, ist es denkbar schwer sich aus dem Netz zu befreien und zur Polizei zu gehen. Es ist umso schwerer, wenn man sich klar macht, dass Zwangsprostitution mit legaler Prostitution beginnen kann. Ein Beispiel: ein Mädchen aus Rumänien reist zusammen mit einem Landsmann nach Deutschland, der ihr viele Versprechungen macht. Mit Prostitution könne sie so viel Geld verdienen, dass ihre Familie nicht mehr in Armut leben müsse, wenn ihr überhaupt erzählt wird, was sie hier tun soll. Was wenn, vielleicht nach einiger Zeit, sich der Landsmann als Verbrecher entpuppt? Er hat die legale Prostitution wie eine Landefläche benutzt, um seine illegalen Geschäfte zu tätigen. Die Frau wird, neben den bereits angesprochen Problemen, die sie sowieso hat, sich vielleicht fragen, ob ihr jemand glauben wird; sie hat doch freiwillig angefangen.
Außerdem kann natürlich die Legalität die Nachfrage nach Sexdienstleistungen insgesamt steigern und in Folge wird auch das „Angebot“ an Frauen, auch an Illegalen, wachsen.
Freilich kann man auch theoretisch dagegen argumentieren. Wenn man nicht legal Dienstleistungen bei einer Dame in Anspruch nehmen kann, dann eben illegal. In diesem Modell wird von einem Verdrängungseffekt ausgegangen: legale Prostitution verdrängt die illegale, weil soziale und juristische Konsequenzen geringer sind.
Einem Zusammenhang zwischen Legalität und Menschenhandelt stellte eine Studie der europäischen Kommission fest, die überdies auf auf Ansteigen der Opfer von Menschenhandel zwischen 2008 und 2010 um 18% hinwies. Die Zahl der Verurteilten sank aber um 13%, in Deutschland um 15%.7 Bei allem klagt auch die Polizei, dass die Tatbestände weniger geworden und daher Kontrollen schwieriger sind.
Ob man die Legalisierung und das dahinter stehende Prinzip für im Grunde gut hält, oder nicht, man muss einsehen, dass das Gesetz größte Mängel aufweist und sein Ziel, eine „Normalisierung“ des Berufes Prostituierte, eindeutig nicht erreicht hat. Das Gesetz ist gescheitert – was ist aber zu tun?


II. Was zu tun ist
:
Das Prostitutionsgesetz bedarf einiger Reformen, das ist fast unbestritten. Wenn die aktuelle Diskussion fruchtbar sein soll, dann in dieser Richtung: wie kann man das Gesetz verbessern, um die Prostituierten zu schützen und ihnen zu helfen? Das ist der einzige und verbindliche Imperativ von Prostitutionsgesetzen. Wenn man die Legalisierung will, dann nicht der Kunden und Betreiber wegen, sondern um der Frauen Willen.

Das Schwedische Modell:
Immer wieder wird das Modell eines Landes diskutiert: Schweden. Seit 1999 ist dort die Prostitution strafbar, aber nicht für die Prostituierte, sondern für den Freier. Der Gedanke hinter der Idee ist recht simpel: Prostitution ist „nachfrageorientiert“ zu bekämpfen. Nicht Prostituierte sind das Problem, sondern Freier; nicht das Angebot schafft sich die Nachfrage, sondern die Nachfrage das Angebot. Das Gesetz, dem mittlerweile 80% der Schweden zustimmen8, hat auch dazu geführt, dass Prostitution in der der schwedischen Gesellschaft „zunehmend geächtet“9 wird.
Über die Ergebnisse des Modells wird seit 1999 ein heftiger Disput geführt. Die Pro Seite argumentiert, dass der Straßenstrich zurückgegangen sei, ebenso der Menschenhandel. 2007 werden zwischen 400 und 600 ausländische Frauen pro Jahr zum Zwecke der Prostitution nach Schweden gebracht, im Nachbarland Finnland dagegen zwischen 10.000 und 15.000.10
Der schwedischen Polizei freilich wurden umgerechnet zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um das Gesetz zu exekutieren, wobei die Polizeibehörden nach freien Ermessen das Geld verwenden können.11 Die Polizei konzentrierte sich dabei vor allem auf den Straßenstrich, der aus der Öffentlichkeit fast vollständig verschwunden ist.
Katja Wahlberg, von der Abteilung für Menschenhandel bei der Schwedischen Polizei, gibt zudem an, dass die Zahl der Prostituierten vom 2.500 (offizielle Zahl der nationalen Gesundheitsbehörde)12 im Jahr 1999 auf 1.500 im Jahr 2003, also um 40%, gefallen sei.13 Zum Vergleich: Schweden hat 9,5 Millionen Einwohner, Deutschland dagegen 80 Millionen und zwischen 200.000 und 400.000 Prostituierte. Charlotta Holmström, von der Universität Malmö, geht in ihrer Studie, im Auftrag des NIKK („ Nordic Council of Ministers and Nordic Institute for Women’s Studies and Gender Research“) aus dem Jahre 2008 von 300 Frauen im Straßenstrich, nebst 300 Frauen und 50 Männern aus, die ihre Arbeit im Internet und in Privatwohnungen verrichten.14 Andere Studien (z.B Susanne Dodillet – Gimme a man after midnight) stehen von einer Reduzierung um die Hälfe aus, im Vergleich zur Zeit vor 1998. Jonas Troller, Kriminalinspektor in Schweden, gab an, dass die Prostitution deutlich zurückgegangen sei. Heute gäbe es zwischen 105 und 130 Frauen (sowohl auf der Straße, als auch im Netz.) In der Hauptstadt des Nachbarlandes Norwegen, Oslo, dagegen 5.000.15 Eine positiven Befund fand auch eine Studie der Europäischen Kommission. Der Prostitutionsmarkt sei in Deutschland 60x größer als in Schweden und daher gäbe es auch 62x so mehr Opfer im Bezug auf Menschenhandel.16
Die schwedische Regierung hat in einem Bericht aus dem Jahr 1999 das Prostitutionsgesetz positiv bewertet. Klar ist aber jedem Schweden, dass sich die Prostitution nicht einfach per Dekret abschaffen lassen. In diesem Kontext ist ein Witz zu nennen, in Bezug auf Amokläufe: Wenn Waffenverbote etwas bringen, wieso verbietet man nicht Amokläufe, dann sind sie doch weg.
Das bringt uns zu den Schattenseiten, oder Contra Punkten. Wurde, so fragen die Kritiker, die Prostitution nicht letztlich einfach in das illegale Milieu verdrängt? Geht es dann den Frauen, die ohne Regulierungen arbeiten müssen, nicht am Ende schlechter? Eine Studie17 der Sozialwissenschaftlerin Petra Östergren hat 15 Damen zu ihren Erfahrungen befragt. Sie bemängelten, dass sie weniger Zeit hätten, um ein Vorabgespräch mit dem Kunden zu führen. Es sei schwerer abzuschätzen, ob er bloß, der Strafe wegen, nervös ist oder tatsächlich gefährlich. Zudem gäbe es starke Hemmungen zur Polizei zu gehen, denn dann müsste man den Freier anzeigen, was dem Geldbeutel abträglich wäre.
Der Rapport des Socialstyrelsen, der 35 Personen aus Aussteigerprogrammen, kirchlichen Einrichtungen, Therapeuten und Polizisten befragte, bewertete das Gesetz als positiv, da es die Nachfrage senke und Menschenhändler abschrecke, die gesundheitliche Belastung der Frauen sei jedoch hoch.
Es wird für eine Prostituierte in der Tat durch das Gesetz schwerer abzuschätzen, welche Art Mann da vor einem steht. Der Effekt der Nachfragesenkung auch einen negativen Beigeschmack. Die „normalen“ Kunden sind weg, aber die problematischen Kunden bleiben. Aus finanziellen Gründen können die Frauen diese aber nicht mehr ablehnen. Die Angst vor der Polizei wird von solchen Personen bewusst ausgenutzt. Diese Probleme sehen auch Berichte der schwedischen Polizei.
Die Statistik zeigt auch, wie wenig Männer tatsächlich verurteilt werden. Nicht nur hat die einzige Zeugin, die Prostituierte, denkbar wenig Anreiz ihren Kunden ans Messer zu liefern, sondern die Beweisführung ist sehr schwer. 1999 gab es nur 91 Anreizen wegen Prostitution, von denen 51% aus Mangel an Beweisen eingestellt werden mussten. Bei 35% konnte keine strafbare Handlung bewiesen werden und 11% der Verdächtigen konnten nicht ausfindet gemacht werden.18 Jedoch lässt sich hier auch eine kleine Trendverschiebung erkennen. 1999 wurden elf, 2006 108 Freier verurteilt.19 Es sollte jedem klar sein, dass nicht alle Freier tatsächlich angeklagt und dann auch verurteilt werden. Zum einem ist es schwer jemanden zu fassen und dann auch noch ihn zu überführen. Wie will der Staat eine Prostituierte kontrollieren, die in ihrer Privatwohnung tätig ist? Es ist a priori klar, dass es schwer ist tatsächlich Prostitution nachzuweisen. Im Zweifel behaupten beide, es zwar privat und unentgeltlich. Wird die Geldübergabe entdeckt, kann man einfach behaupten sie sei für etwas anderes gewesen. Die Kontrolle hier ist also schwer, geschweige denn von der illegalen Prostitution, deren Ausmaße man nie genau kennen kann. Das alles lässt den Beruf Prostituierte unsicherer werden. Ist das Gewerbe in einem Bordell legal konzentriert, sind Kontrollen viel leichter, als wenn es sich auf Privatwohnungen und illegale Treffpunkte verteilt. Wäre diese Arbeit legal, könnte man eine Meldepflicht einführen und könnte regelmäßig kontrollieren. So aber ist die Handhabe schwer.
Die Wirkungen auf den Menschenhandel sind auch umstritten. Was wenn ein Kunde auf eine Frau aus dem Menschenhandel trifft? Wird er sie dann melden oder wird er, aus Furcht vor Strafe, den Mund halten? Liegt hier nicht das gleiche Problem vor wie bei jeder Prohibition? Das Geschäft wandert ins Illegale und alles wird schlimmer. Diese Vermutung erhält umso mehr Evidenz, als dass im Jahr 2005 mit 460 Strafverfahren (mit 94 Verurteilungen) ein Höhepunkt erreicht wird. Die Erklärung für diesen hohen Wert ist einfach: die Polizei hatte zum ersten Mal Geheimbordelle und das Internet kontrolliert.20
Letztlich ist die empirische Analyse unklar. Ein Verbot ist dann gerechtfertigt, wenn es tatsächlich die Zahlen senkt. Hier liegt ein Fall vor, indem utilitaristisch vorgegangen werden muss. In meinen Augen ist ein solches Vorgehen gerechtfertigt. Man verzeihe mir den derben Vergleich, aber niemand argumentiert, dass man Auftragsmorde erlauben müsse, sodass es weniger Morde und vor allem weniger unregulierte gäbe. Das wäre ein Fall, indem sich jedes utilitaristisches Denken verbietet. Bei Prostitution liegt das, in meiner Einschätzung, nicht vor.
Da Prostitution unethisch ist (s.u.) hat sich daher die Gesetzgebung darauf zu konzentrieren, sie, wenn man sie, was jedem klar sein sollte, nicht einfach per Dekret abschaffen kann, so stark wie möglich zu begrenzen.

Was zu tun ist:
Die berechtigte Grundsätzlichkeit der Debatte darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch abseits der Fundamentaldiskussion Bedarf an Reformen gibt, die den Prostituierten helfen und von beiden Lagern getragen werden können, ob sie nun die Legalisierung begrüßen oder nicht
Die erste wichtige Reform wäre eine Meldepflicht für Prostituierte. Wie soll man die Frauen schützen, wenn man nicht mal weiß wie viele es von ihnen tatsächlich gibt? Wie will man effektiv kontrollieren ohne überhaupt eine Quelle zu haben? Eine Meldepflicht bietet auch eine gute Grundlage für einen Kampf gegen Zwangsprostitution. Schnell kann man erkennen welche Dame legal arbeitet und welche nicht. Zudem ist allein die Meldepflicht beim Staat effektiv, denn nur wenige Prostituierte haben feste Verträge bei einem Arbeitgeber. Viele schätzen die Flexibilität.
Ein anderer Punkt wäre die Prüfung durch das Gewerbeamt. Hier könnte schon bei der Anmeldung eines „Sexgewerbes“ erheblich eingegriffen werden, indem man z.B ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt, sodass vorbestrafte Menschenhändler überhaupt keine Chance mehr erhielten hier tätig zu werden.
Die Kontrolle durch das Gewerbeamt bedeutet auch unangemeldete Prüfungen. Was aber private Wohnungen angeht wird es komplizierter. Es ist zwar vorstellbar für die Prostitution genutzte Wohnungen anmelden zu müssen, sodass das Gewerbeamt Zugang erhält, aber Kontrolle fällt mehr als schwer. Wie will man kontrollieren, ob eine Wohnung für die Prostitution genutzt wird, und nicht bloß für privaten unentgeltlichen Sex? Trotz dessen wäre eine Kontrolle durch das Gewerbeamt eine effektive Möglichkeit zur Regulierung.
Ein sehr wichtiger Schritt für ein freieres Dasein als Prostituierte wäre auf jeden Fall die Abschaffung des Weisungsrechtes, das den Betreibern illegal viel Macht in die Hände gibt, statt die Frauen zu begünstigen, die ja im Zentrum des Gesetzes stehen sollten.
Der Umstand, dass viele Prostituierte in Deutschland aus Osteuropa stammen, bringt das Problem der Abschiebung mit sich. Ausländische Zwangsprostituierte melden sich oft deshalb nicht bei der Polizei, „weil sie eine Abschiebung fürchten.“21 Hier sind dringend Schutzvorschriften für ausländische Zwangsprostituierte von Nöten.
In Anbetracht der gesundheitlichen Risiken des Berufes Prostituierte wären auch Gesetze wie in Österreich sinnvoll, die die Frauen zu regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen verpflichten.
Darüber hinaus muss die Altersgrenze für Prostitution von 18 auf 21 angehoben werden. Man kann natürlich nicht pauschal urteilen, dass 21-Jährige intelligenter seien als 18-Jährige, aber es macht doch oft einen Unterschied. Das hat umso mehr Evidenz, als dass 56 Prozent der Opfer von Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung jünger sind als 21.22 Man könnte freilich argumentieren mit einem solchen Gesetz würden die 56% auch nicht beseitigt, aber wenn man bedenkt, dass die Grenzen zwischen anfänglich freiwilliger Prostitution und Zwangsprostitution fließend sein können (z.B Druck durch Partner) und in vielen Fällen Täuschung (z.B Modeagenturen), List und Hilflosigkeit eine Rolle spielen, dann erhält eine solche Forderung zusätzlich Bestätigung.
Zuletzt muss man Frauen den Ausstieg aus dem Gewerbe möglich machen. Es braucht Aussteigerprogramme für Prostituierte, die ihnen den Übergang erlauben, und auch Zwangsprostituierten helfen, die sich aus ihrer Situation befreien wollen.
All diese Vorschläge würden zwar kein perfektes Gesetz schaffen, denn so etwas gibt es nicht, aber doch wesentliche Mängel des Prostitutionsgesetzes bekämpfen und den Frauen wirklich helfen, anstatt Symbolpolitik zu betreiben.

III. Sexuelle Ethik:
Bei einem Thema wie Prostitution ist klar, dass sich ethische Aspekte nicht ausklammern lassen, sondern essentiell für die Debatte sind. Die Diskussion ist auch und gerade eine ethische – und das ist auch gut so!
Am Anfang müssen wir eine Bemerkung machen, die von äußerster Wichtigkeit ist. Wenn wir es mit der Menschenwürde ernst meinen, verbietet sich jede Form der Beleidigung. Wer sofort Nutte oder Schlampe ruft, hat zu wenig nachgedacht und ist kaum für eine rationale Debatte zu gebrauchen.
Die Gleichheit der Freiheit und Würde, die allen Demokratien eigen ist, gilt auch und gerade für die Ränder einer Gesellschaft. Es ist nicht der Starke, der des Rechtes vor allem bedarf, sondern der Schwache. Der Starke hat seine Stärke, der Schwache dagegen nichts; er hat nur das Gesetz. Daher müssen wir bei allem immer die Würde jeder Person sehen und ohne „Ansehen der Person“ urteilen. Wir müssen gerade die Prostituierten ins Zentrum unser Betrachtung stellen, wie bereits angeklungen ist. Das gilt gerade auch für die Gegner der Prostitution. Die Parole müsste daher sein: den Sünder lieben, die Sünde hassen. Wenn wir hier schon religiös werden, muss auch auf die Handlung Jesu verwiesen werden, der die Ehebrecherin nicht verurteilte, sondern bloß sprach: „Geh hin und sündige nicht mehr!“ (Joh. 8:11) Das schließt die oben genannte Formel ein und muss Leitfaden des ganzen Denkens über dieses Thema sein.
Im Zentrum der ethischen Auseinandersetzung steht vor allem ein Begriff: Freiwilligkeit. Im Sinne der liberalen Vertragsethik werden Handlungen dann als ethisch angesehen, wenn sie freiwillig, das heißt ohne Zwang, geschlossen werden und dabei keine dritten verletzt werden. Wenn zwei Personen freiwillig übereinkommen sexuelle Handlungen gegen Geld auszuführen, so sei dies ethisch.
Das Prinzip der Freiwillig, an sich richtig, bedarf natürlich zweierlei Einschränkungen, von denen wir bereits eine genannt haben: kein dritter darf verletzt werden. Wenn zwei Menschen sich verabreden einen dritten zu töten, so ist der Vertrag zwar freiwillig, greift aber in die Rechte eines dritten. Darüber hinaus muss der Vertrag vor einem höheren Prinzip gerechtfertigt werden, das man Sittlichkeit nennen kann. Unser Gesetz verbietet „sittenwidrige Verträge“. Es ist z.B verboten sich selbst, durch einen Vertrag, in die Sklaverei zu geben, auch wenn der potenzielle Sklave damit einverstanden ist.
Dass Freiwilligkeit nicht ausreicht, wird auch an einem extremen Beispiel deutlich. Der „Kannibale von Rotenburg“, Armin Meiwes, tötete und verspeiste sein Opfer auf dessen ausdrücklichen Wunsch. Würde die Vertragsethik auf die Spitze getrieben, müsste solche Vereinbarung als ethisch gelten. Daraus schließen wir, dass Freiwilligkeit die notwendige, aber nicht die ausreichende Begründung für eine ethische Handlung sein kann.
Zudem lassen sich gewichtige Argumente finden, die eine totale Freiwilligkeit, im Sinne einer völlig autonomen freien Entscheidung, in Frage stellen, auch wenn man sich davor hüten sollte jeder Prostituierten pauschal die Freiwilligkeit abzusprechen. Der bereits erwähnte Umstand, dass viele Prostituierte in Deutschland aus dem Ausland kommen und oft genug ungebildet sind, gibt Anstoß zum Denken. Sind Frauen mit geringer Bildung, die in ein fremdes Land gebracht werden und die Belehrung über ihre Rechte (in ihrer Muttersprache!) weder sprachlich noch inhaltlich zu verstehen vermögen, wirklich in der Lage die Konsequenzen ihrer Entscheidung vollumfänglich zu begreifen? Ist die utopische Vision von Reichtum in Deutschland wirklich eine gute Grundlage für eine freie Entscheidung? Wenn man dagegen argumentiert Bildung sei nicht ausschlaggebend, sondern Herzensbildung, so hat man freilich Recht, von der ist aber nicht generell auszugehen. Falsch dagegen ist jedoch die Meinung, es sei gut für diese Frauen, wenn sie in Deutschland mehr Geld verdienen als in Bulgarien; so als sei Prostitution quasi positive Arbeitsmigration. Ich bin jedoch der Auffassung, dass ein System sich selbst in Frage stellt, wenn es meint Prostitution sei als positiver Aufstieg von Migranten aus ärmeren Ländern zu werten. Ein Land, dessen Sohn „Wohlstand für alle“ forderte, kann sich nicht damit zufrieden geben, nicht jedem Menschen eine gute Arbeit zu geben, damit er davon leben kann. Prostitution als positives Beispiel des German Dreams darzustellen ist, in meinen Augen, zynisch.
Der Ort an dem sich die Vertragsethik am besten realisiert ist der Markt. Im Tauschen sind beide Geschäftspartner gleich; Tausch setzt ein quid pro quo (lat. dieses für das) voraus. Hierarchien stehen dem im Wege; sie kennt Befehle und Gehorsam, der Markt dagegen Vertrag und Tausch. Die Prostitution freilich kennt aber Hierarchien. Der Freier, der über das Geld verfügt, ist an der Spitze der Hierarchie, die Prostituierte dagegen unten. Der finanzielle Druck und die berufliche Unsicherheit verstärken dieses Verhältnis umso mehr.
Darüber hinaus ist auch Zwang gar nicht so leicht auszumachen. Dass das Messer am Hals eine Zwangslage ist, wird jeder erkennen. Aber neben äußeren Zwängen (Armut, s. Osteuropa, mangelnde Perspektiven usw.), findet sich doch auch ein impliziter Zwang. Was wenn der Partner die Frau bittet, nicht zwingt, sich zu prostituieren: „Bitte Schatz, wir haben so wenig Geld, wir wollen uns doch auch etwas leisten.“ Die Bitten des Partners und die Angst der Frau, im Zweifel ihn zu verlieren, wirken sich als impliziter Zwang ist, der juristisch gar nicht bemängelt werden kann. Eine rein formaljuristische Diskussion kann den komplexen Sachverhalt nicht fassen. Die Bitte des Partner ist kein Zwang; er ist ebenso wenig strafbar, wie die Bitte eines Ehemannes seine Frau solle doch bitte wieder in ihrem alten Job (z.B Bankkauffrau) arbeiten, um die Familienkasse aufzubessern.
Was ist auch mit einer Frau, die sich freiwillig prostituiert, dann aber aussteigen will, sich aber zu sehr vor der Konsequenzen fürchtet? Ich meine nicht die juristischen, sondern die sozialen und wirtschaftlichen. Was soll ich arbeiten, ich habe doch keinen Abschluss. Wo bekomme ich eine Wohnung her? Zum Sozialamt gehe ich aber nicht!
Es ist vergleichbar mit jedem Ausstieg aus einer sozialen Gruppe, bei der freilich keine solche Zwangslage vorliegt. Der Austritt aus einer Partei ist z.B. auch mit Änderungen im sozialen Umfeld verbunden: mit Menschen, mit denen man fast täglich zu tun hatte, wird man jetzt nicht mehr so viel Zeit verbringen können, weil es Parteiarbeit war. Hinge freilich die ganze finanzielle, berufliche und soziale Existenz von der Partei ab, was der Prostitution der Fall ist, und wäre weiter ein Ausstieg, wenn davon jemand erführe, mit sozialer Ächtung verbunden, wird klar wie schwierig eine solche Entscheidung wäre.
Obwohl es in der ganzen Debatte sehr viel um moralische Argumentationen geht – Würde der Frau, Freiwilligkeit, Verkauf des Körper usw. – wird doch gar nicht über den Urgrund des ganzen diskutiert. Vielmehr stehen beide Seiten auf diesem Grund, nämlich einem sexuellen Materialismus: Sex ist bloß eine körperliche Sache, die beiden Spaß macht. Läuft es gleichberechtigt und freiwillig ab ist alles in Ordnung, auch zwischen Fremden. Die Gegner der Prostitution kritisieren bloß, dass Prostitution nicht frei und gleichberechtigt ist, aber der Inhalt des Satzes bleibt erhalten.
Es ist in meinen Augen widersprüchlich Prostitution zu geißeln, aber nichts schlimmes in einem One Night Stand mit jemandem aus der Disco, dessen Namen man nicht kennt, zu sehen. In beiden Fällen geht es doch um die selbe Sache: man will sich bloß sexuell befriedigen, sieht im Gegenüber nicht die Person, sondern das „Fleisch“, nur den Körper, an dem man sich, wie an einem Automaten eine Cola, sexuelle Befriedigung holen kann. Das Grundproblem ist die Entpersonalisierung der Sexualität und damit ihre Verkürzung auf Sex. Die Diktatur des sexuellen Relativismus hat zu einer Sexualität geführt, die im Mittelpunkt das ich und das eigene Bedürfnis stellt. Diese schafft nicht nur Unfreiheit, weil man glaubt alles tun zu müssen, um nicht als verklemmt oder altmodisch zu gelten, sondern greift auch den Kern der Menschenwürde an. Der Philosoph Kant definierte schon richtig die Menschenwürde als Selbstzweck.
Der sexuelle Relativismus negiert diesen Umstand, indem er entmenschlicht. Es geht dann nicht mehr um meine Freundin X, sondern um das attraktive Mädchen X, das ich abschleppen. Ich sehe nicht mehr die Person, mit ihrer ganzen Fülle, ihren Wünschen und Träumen, sondern bloß eine wandelnde Sexualbefriedigung.
Der Leitspruch des ganzen ist: „Ich brauche das.“ Jeder Teil dieses Satzes ist blanker Unsinn. Schon der Anfang offenbart das Gegengut: „Ich“. Ich will das, Ich forderte das, mein Spaß, meine Lust – ich, ich, ich; immer nur das eigene ich. Der Partner wird, wie bereits gesagt, zum austauschbaren Instrument meiner sexuellen Lust; er ist nicht mehr ein würdevolles Wesen, mit eigenen Bedürfnisse, nicht mehr das einzigartige und unvergleichbare Wesen Mensch, sondern nur ein brauchbarer Zweck für mich.
Das zweite Wort ist ein ebenso großer Irrtum: „brauche.“ Hier zeigt sich die ganze Unfreiheit der Sache. Es ist ein Brauchen, ein Bedürfnis. Der Mensch ist Knecht seiner Triebe und behauptet er sei nicht in der Lage sie zu bändigen. Er verhält sich wie ein Tier, das einfach das andere anspringt. Es gehört zu den merkwürdigen Phänomen der modernen Zeit den Sexualtrieb dermaßen zu privilegieren. Der zu starke Trieb nach Essen, und das damit verbundene Übergewicht, werden sozial geächtet und politisch bekämpft. Der Sexualtrieb ist aber eine Ausnahme; ihm müsse man nachgeben, dürfe ihn nicht bändigen. Diese, vermeintlich liberalen Aussagen, sagen nichts weiter, als dass der Sexualtrieb, nicht mein Ich, der Herr über mich ist.
Das sehen wir bereits beim Essen. Ich esse ja auch nicht am Tag Bergeweise fettiger Speisen, obwohl ich das vielleicht gerne würde. Ich weiß aber, dass ich dann krank werde und stellte meine Willen über mein Essbedürfnis. Wenn ich dann esse, ist das nicht bloß quantitativ; es gibt auch eine qualitative Ebene. Beim Essen geht es nicht bloß darum den Hunger zu stillen, sondern es ist ein soziale Geschehen. Der Umstand, dass man mit seiner Familie, seinem Partner oder seinem Geschäftspartner essen geht, hat eine tiefere Bedeutung. Man trifft sich hier nicht zur Triebbefriedigung, sondern zu einem qualitativen Zusammensein.
Wenden wir uns aber wieder unserem Thema zu. Man kann, wenn man seine Gefühle nicht im Griff hat, nicht einmal ein Versprechen abgeben. Verspreche ich heute meinen Freund morgen beim Umzug zu helfen, kann ich auch nicht dann behaupten heute aber ich aber keine Lust; seine Gefühle könne man schließlich nicht bekämpfen. Man ist auch, wenn man nicht in der Lage ist seine sexuellen Bedürfnisse zu kontrollieren, nicht ehefähig. Wer meint von seiner Frau Sex einfordern zu können als quasi Grundrecht, verkennt das Wesen der Ehe. Dass wir das Sexualbedürfnis als absolut vorrangig sehen können, zeigt schon die Vergewaltigung; hier hat jemand das „Ich“ und das „brauchen“ über alles andere gestellt. Jemand erhebt seine sexuelle Befriedigung zum höchsten Gut – mit grauenhaften Konsequenzen.
Der dritte Irrtum ist das letzte Wort: „das.“ Hier zeigt sich klar und deutlich die Entpersonalisierung der Sexualität. Es geht nicht um jemanden, sondern um ein etwas; eine Tätigkeit. Es nicht mehr um eine Person, sondern um eine Sache. Hierin zeigen sich die beiden anderen Worten. Es geht um mein Handeln an einem Ding. Um etwas (!), das ich will.
Wenn man Prostitution ablehnt und eine gesellschaftliche Atmosphäre wünscht, welche käuflichen Sex ablehnt, so muss man sich für eine Personalisierung der Sexualität aussprechen. Man kann nicht die Triebbefriedigung zum höchsten Sinn der Sexualität stilisieren, das häufige Wechseln von Sexualpartnern, die Erfindung der Lebensabschnittsgefährten oder One Night Stands verteidigen. Man kann nicht Sätze wie Sex solle Ausdruck der Liebe sein als romantisch und reaktionär abtun, ohne sich darüber im klaren zu sein, dass man sich damit ins eigene Fleisch schneidet, denn es ist gerade die Kultur der unpersönlichen Sexualität, welche die Prostitution hervorbringt und fördert. Der Schlachtruf muss sein: personalisiert und zivilisiert die Sexualität!

5 Auswirkung des Prostitutionsgesetzes auf die Entwicklung beim Menschenhandel; BT-Drucksache 17/12291)
17 Sexworkers Critique of Swedish Prostitution Policy, 2004
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